Sonate zu vier Stimmen MANUEL MIJÁN
Untertitel: Pädagogische Reflexionen
Autor: Manuel Miján Novillo
Verlag: Impromptu
352 Seiten.
21 x 15.5 cm
In diesem Buch – das sich an alle richtet, die neugierig auf das Lernen und Lehren sind, an Lernende und Lehrende, an Schüler und Lehrer, mit dem musikalischen Umfeld des Saxofonisten als Mittelpunkt – bietet uns der Autor seine persönliche und kritische Reflexion über grundlegende Fragen, sowohl musikalischer Art als auch allgemeiner Fragen des Alltags, der uns umgibt. Dazu greift er auf die Gespräche mit drei seiner Schüler (Doryan, Lydia und Frigio) zurück – daher der Titel –, in denen Professor Miján auf unterhaltsame, aber zugleich fundierte und dokumentierte Weise von seinen pädagogischen Erfahrungen berichtet, die er im Laufe von mehr als dreißig Jahren gesammelt hat.
Dieses Werk bezeugt nicht nur die immer wichtigere Präsenz des Saxofons in der heutigen Musik, sondern auch den Stellenwert, den es dank des Talents herausragender Künstler inzwischen in Spanien einnimmt. Seit seinen Anfängen findet das Saxofon Eingang in die Musik der Welt: ab 1844 zunächst in Frankreich durch die Modernisierung der Militärmusik, anschließend durch den Unterricht des Instruments an spezialisierten Schulen und seine Verwendung in der Kunstmusik. Die Originalwerke für Saxofon und Klavier, für Kammermusik oder als Konzertwerke, deren Zahl im 19. Jahrhundert hundert und zu Beginn des Zweiten Weltkriegs tausend kaum überschritt, nehmen dank Marcel Mule, Sigurd Rascher und ihren Schülern beträchtlich zu. 1970 zählten wir dreitausend Titel, und beim Eintritt in unser neues Jahrhundert waren es beinahe zwanzigtausend. Heute gehört das Saxofon, obwohl es noch immer nicht in das Sinfonieorchester integriert ist, das in seinen romantischen Klangvorstellungen verankert bleibt, zu den Instrumenten, für die am meisten komponiert wird. Kaum ein junger Komponist, der nicht ein oder mehrere Konzertwerke für Saxofon schreibt oder geschrieben hat. Als Symbol der Befreiung, Freiheit, Modernität und Lebensfreude ist das Saxofon dank seiner außergewöhnlichen inneren Vorzüge das „junge“ Instrument schlechthin. Lange Zeit von den Instrumentenbauern abgelehnt, ist es heute der Eckpfeiler, der mündlich überlieferte und schriftlich fixierte Musik zusammenführen kann. Dieses weite Feld unaufhörlicher Entdeckungen und diese glorreiche Epoche präsentiert der Autor in dieser Veröffentlichung.
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